s c h l a g e r
communications services
 

   
    Buyer's Guide FAQs

 Home

 

Wireless Local Area Networks:

 

Ist es möglich ist, Signallaufzeiten über Repeater zu messen?

Auf welcher Antenne sendet ein Access Point, wenn er zwei Antennen hat?

Bei zwei Antennen kann je nach Produktkonfiguration mit einer oder mit zwei Antennen gesendet werden. Die Auswahl kann manuell konfiguriert oder automatisch erfolgen (produktabhängig). Bei automatischer Auswahl wird jene Antenne gewählt, von der der zuletzt beste Empfang erkannt wurde.

 

 

Können mehrere Geräte auf der gleichen Frequenz im gleichen Empfangsbereich mit unterschiedlichen Access Points arbeiten, um die Kapazität des Funksystems besser zu nutzen bzw. eine bessere Gebietsabdeckung zu erreichen?

Durch die Einstellung des SSID („Service Set IDentifier“) kann jeder WLAN-Karte gesagt werden, mit welchem AP (in dem die gleiche SSID konfiguriert werden muss) sie arbeiten soll. Der SSID besteht aus druckbaren ASCII-Zeichen (max. 32 Zeichen, mit Unterscheidung Groß- und Kleinschreibung) und sollte möglichst „kryptisch“ gewählt werden (gleiche Regel wie bei Passwörtern). Er muss in allen Geräten und APs des gleichen WLANs gleich eingerichtet sein.

 

Das Versenden der SSID durch den AP per Broadcasts ist per Konfiguration zu verhindern.

 

 

Kann durch Firmware-Update mein WLAN beschleunigt werden?
Ist ein Upgrade eines Access Points, der 2,4 GHz-Technik unterstützt, auf 5 GHz-Technik möglich?

Viele Hersteller von IEEE 802.11b-kompatiblen Produkten bieten Updates an, die z.B. via TFTP, von Hersteller-Sites zu laden sind, um ihre Produkte zu beschleunigen (z.B. von 11 Mbps auf 54 Mbps oder von 54 Mbps auf bis zu 150+ Mbps).

 

Generell gilt, dass Netzwerkkarten, die mehrere Standards auf einer Karte unterstützen (z.B. 802.11 a, b und g) leichter „upzugraden“ sind als Karten, die nur einen Standard unterstützen. Die meisten Upgrades erfolgen auf proprietäre Übertragungsverfahren und binden somit den Kunden an den Hersteller.

 

Aber auch Geräte, die „offiziell“ nur ein HF-Verfahren unterstützen, sind „upgradebar“. Die Funktion nennt sich häufig „Radio Firmware Upgrade“. Voraussetzung dafür ist, dass das genutzte Produkt ein Chipset eingebaut hat, das beide Frequenzbereiche und verschiedene HF-Techniken unterstützt. Details mit dem jeweiligen Hersteller zu klären. Siehe z.B.: http://www.hbi.de/clients/Agere_Systems/pms04/15_03/Agere-TurboMultimode-dt.php und http://www.agere.com

 

 

Welche Datenraten und Entfernungen werden in WLANs tatsächlich erzielt?

Siehe: http://www.micronet.com.tw/FAQ/wireless/wireless.asp#Q7

 

Beispiel:

 

Räumliche Abdeckung (E-1100 PC-Card)

Typ. Reichweite                *11 Mbps        5.5 Mbps       1 Mbps

offene Umgebung              160 m             270 m             550 m

halb-offene Umg.                 50 m              70 m             115 m

geschl. Umgebung              25 m              35 m               50 m

 

*Die aufgelisteten Werte für Durchsatz und Reichweite sind typische Kenndaten. Sie hängen von der Position der AccessPoints, Clients und von Umwelteinflüssen ab und können nicht garantiert werden.

Quelle: http://support.fujitsu-siemens.de/DokuCD/Manuale/_Accessories_and_Technology/WLAN/Connect2AIR_AccessPoint/DS_%20CONNECT2AIR_AP-2000RDS_DE_04-2003.pdf

 

 

Was ist der Unterschied zwischen IEEE 802.11a und h, wo doch beide im 5GHz-Bereich arbeiten? 

IEEE 802.11a wurde für internationale Nutzung entwickelt, Produkte in Europa (speziell auch Österreich und Deutschland) dürfen aber nur mit bestimmten Funktionen und in bestimmten Frequenzbereichen betrieben werden. Um die europäischen Rahmenbedingungen zu erfüllen, wurde der Standard IEEE 802.11h entwickelt.

 

 

Gibt es die Ortsbestimmung eines aktiven Teilnehmers eines WLANs, wie sie auch im Mobilfunkbereich (z.B. GSM) bekannt ist?

Ja, diese gibt es, aber mit verschiedenen Verfahren. Voraussetzung dafür ist die Erstellung einer „Landkarte“, in der verschiedene Messpunkte definiert werden. An diesen Punkten erfolgt die Messung der Feldstärke. Die Daten sind in eine Datenbank einzutragen. Danach kann ein Rechner z.B. durch Vergleich der aktuell gemessenen Feldstärke eines aktiven Gerätes mit den Daten der Datenbank die Lage des Senders bestimmen.

 

 

Was ist Antennen-Diversity?

Das bedeutet, dass ein AP gleichzeitig 2 oder mehr Antennen betreiben kann.

 

 

Wie kann ein AP automatisch von einem Managementsystem erkannt werden?

Siehe:

http://www.airdefense.net/products/

http://www.wavelink.com/wavelink/avalanche/ - Whitepapers - Rouge Access Point Detection Whitepaper

 

 

Wo finde ich WLAN-Details zu Rahmenformaten, Protokollen und Schnittstellenspezifikationen:

 

Sind in den Standards der IEEE 802.11 genauestens beschrieben.

Details zu Standards des IEEE und ev. Download derselben erhalten Sie unter http://grouper.ieee.org/groups/802/11/

 

 

Was ist der Unterschied zwischen WLAN-Simulation und WLAN-Emulation?

„WLAN-Simulation“: ein noch nicht aufgebautes Netzwerk wird logisch auf einem Rechner gebildet. Der Rechner kalkuliert aufgrund von Umgebungsdaten (z.B. Mauern, Oberflächen, Materialien,…) die Eigenschaften und Reichweiten des WLANs

 

Beispiele für Hersteller: http://www.opnet.com/products/modules/wireless_module.html

http://www.trapezenetworks.com/products/index.asp

http://www.scalable-networks.com/news/press/pressreleases13.php

http://www.airmagnet.com/products/surveyor.htm

 

„WLAN-Emulation“: ein bestehendes, real funktionierendes Netzwerk wird durch Testsysteme (z.B. speziell für die praktischen Tests entwickelte Access Points oder Test-Clients) getestet, wie es mit verschiedenen Arten von Nutzern und Verkehrsanforderungen in der Realität zurecht kommt (Testergebnis gibt z.B. Antwort auf die Frage, wie 10, 50, 100, 200, 500,… gleichzeitige Benutzer das Antwortzeitverhalten des realen Netzes beeinflussen = Stresstest).

Preise: ca. US$ 4.000,-- bis 5.000,-- (Angaben von CMC, siehe Produktankündigungen)

 

Beispiele für Hersteller:

http://www.cmc.com

http://www.commprize.com

http://www.airmagnet.com/products/

 

 

Was ist der Unterschied zwischen „short/long preamble“?

Auszug aus http://www.x-micro.com/manual/ger/WLAN_11g_PCMCIA_Card_108MB_German.pdf:

Preamble: Wählen Sie zwischen den Präambelarten Long oder Short. Eine Präambel ist eine mit 1 Mbps übertragene Bitsequenz, welche das Einschwingen der Demodulation und die Einsynchronisierung auf die Taktrate der Frames in der Bitübertragungsschicht

(PHY) ermöglicht. Zwei verschiedene Präambeln und Header sind definiert: Die zwingend unterstützte Long Preamble und der Header, die mit der 1 Mbit/s und 2 Mbit/s DSSS-Spezifikation (wie beschrieben unter IEEE Std 802.11) kompatibel sind, und eine optionale Short Preamble und Header (wie beschrieben unter IEEE Std 802.11b). Beim Empfänger werden Präambel und Header verarbeitet, um

Demodulation und Übertragung der PSDU zu unterstützen. Short Preamble und Header können dazu verwendet werden, den Overhead möglichst gering zu halten und so den Datendurchsatz des Netzwerks zu maximieren. Die Short Preamble wird jedoch nur

vom (High-Rate-) Standard IEEE 802.11b und nicht vom ursprünglichen IEEE 802.11-Standard unterstützt. Das bedeutet, dass Stationen, die Short-Preamble verwenden, nicht mit solchen Stationen kommunizieren können, die die ursprüngliche Version des Protokolls verwenden.

 

 

Siehe dazu auch:

http://www.nickles.de/c/a/forum2-537405946.htm

 

Testergebnisse in einem D-Link-Forum: (nachzulesen unter http://forum.dlink.de/topic.asp?TOPIC_ID=25663)

 

(Auszug)

Test mit Long Preamble:

 

TCP/IP connection established.
Packet size 1 KByte: 2156 KByte/s
Packet size 2 KByte: 2402 KByte/s
Packet size 4 KByte: 2637 KByte/s
Packet size 8 KByte: 2709 KByte/s
Packet size 16 KByte: 2682 KByte/s
Packet size 32 KByte: 2701 KByte/s

 

Test mit Short Preamble:

 

TCP/IP connection established.
Packet size 1 KByte: 2168 KByte/s
Packet size 2 KByte: 2379 KByte/s
Packet size 4 KByte: 2623 KByte/s
Packet size 8 KByte: 2699 KByte/s
Packet size 16 KByte: 2710 KByte/s
Packet size 32 KByte: 2713 KByte/s

 

 

Wo finde ich Durchsatzangaben für WLANs:

 

Gute Informationsquelle für Durchsatz-Angaben und –messungen habe ich hier gefunden:

 

http://www.uninett.no/wlan/throughput.html

http://www.atheros.com/pt/Methodology_Testing_WLAN_Chariot.pdf

http://www.commsdesign.com/story/OEG20030114S0008

 

 

Warum sind  bei WLAN WPA2 TKIP oder AES auszuwählen?  

TKIP ist in vielen Produkten heute implementiert, aber nicht so sicher wie AES, daher sollte man, wenn man unterschiedlichste Produkte verschiedener Hersteller einsetzt, eher TKIP (wegen der Zusammenarbeit der Geräte) einstellen. Sind alle Produkte  vom gleichen Hersteller und unterstützen die Produkte beide Verfahren, ist AES besser, da es funktionell sicherer arbeitet als TKIP.

 

Hier noch zwei Links, die Ihnen genauere Beschreibungen dazu liefern:

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0907111.htm

http://support.microsoft.com/kb/815485/de

 
   
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Änderung:
Juni 2011

copyright © 2011