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Switches - Auswahlkriterien

 

Allgemeine Überlegungen:

  • Geplantes Einsatzgebiet (z.B. Heimbüro, Filiale, Firmenzentrale,...)

  • Welche Arten an Informationen sind zu übertragen?

  • Welche Kommunikationsanforderungen stellen die Anwendungen (z.B. Übertragung von E-Mails, Dateien, Sprache, Video, Datenmengen, max. Laufzeiten,...)?

  • Welche Switching-Technologie ist gewünscht (z.B. Frame-, Packet-Switching, Layer 2-, Layer 3-, Layer-4, Application Layer-Switching,...)

  • Sind VLANs notwendig?

  • Sind Wireless LANs (WLANs) zu integrieren?

 

Mechanische Konstruktion:

  • Verschiedene Bauformen und Montagemöglichkeiten

  • Modularität ist wichtig bei variablen, rasch sich ändernden Konfigurationen

 

Stromversorgung:

  • Für welche Spannungsversorgung?

  • Mit eingebautem Netzteil?

  • Redundante Netzteile notwendig?

 

LAN/WAN-Schnittstellen

  • Type und Anzahl an LAN-/WAN-Ports (Twisted Pair, Lichtwellenleiter, Funk)

  • Unterstützte Funktionen an den LAN-Schnittstellen (z.B. halb-, vollduplex, autosensing, autonegotiation, PoE,...)

  • Anzahl an unterstützten Ports, Kosten pro Port

  • Flexibilität, Erweiterbarkeit (z.B. über GBICs, Interswitch-Links,...)

  •  Verbindungen zwischen Switches:

    • Standard-LAN-Port oder spezielles Interswitch-Link-Port

    • Standard-Protokolle oder herstellerspezifische

    • Max. Anzahl der verbundenen Switch-Module

    • Parallelbetrieb von Interswitch-Links

    • Unterstützung von Protokollen zur Nutzung redundanter Verbindungen (z.B. Spanning Tree, Routing-Protokolle, Redundanz-Protokolle,...)

    • Link Aggregation

     

     Switchfunktionen:

    • Unterstützung von Stern- und Maschennetzen

    • Unterstützung von Switching- (und Routing-) Funktionen in einem Gerät

    • Redundanz erhöht die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit Ihres Netzes

    • Lastaufteilung über alternative Verbindungen erhöhen den Gesamtdurchsatz

    • Konfigurierbare Verbindungen (im Falle von statischen Wegen) erhöhen die Flexibilität und helfen bei der Fehlersuche (z.B. ausgefallene Verbindungen können rascher umgangen werden)

    • Dynamische Wegewahl reduziert die Lauf- und Ausfallszeiten

    • Unterstützung von Priorisierung in LANs und WANs für Sprachübertragung über IP sind wichtig

    • Unterstützung von Priorisierungs- und/oder Bandbreitenreservierungsverfahren und / oder Multicasting für Sprach- und Videoübertragung erhöhen die "Quality of Experience" und verringern den Bandbreitenbedarf im Netz

    • Redundante Serveranbindung, Bereitstellung virtueller IP-Adressen

    • Unterstützung von Sicherheitsfunktionen (Firewall, VPN, Authentifizierung, Port Access Control,...)

     

     Unterstützte Protokollarchitekturen:

    • Je  nach Switch-Technologie sind unterschiedliche Protokolle zu beachten (nicht nur in Schichten 2 oder 3)

    • Beispiele: Ethernet, ATM, MPLS, Internet Protocol v4, IPv6 und andere

    • Spanning Tree-, Interswitch-Link-, Routing- und Redundanz-Protokolle für dynamische Wegewahl und redundanten Betrieb sind Schlüsselfaktoren für Ausfallsicherheit, kurze Ausfallszeiten und Netzwerkstrukturen

    • Die Unterstützung bestimmter Protokolle bestimmt die Netzwerkeigenschaften wie Offenheit, Zuverlässigkeit, Größe, Topologie, Durchsatz, Verwaltbarkeit,...

     

     Managementfunktionen:

    • Integration in bestehende oder geplante Netzwerkmanagementsysteme und -prozeduren

    • Bedienbarkeit, LED-Anzeigen für Mitarbeiter unmittelbar vor den Geräten,....

    • Fernverwaltung und -konfiguration

    • Upgrade von Systemsoftware von der Ferne, Download von Softwareupdates und Konfigurationsdaten

    • Verschiedene eingebaute Funktionen zur Fehlersuche (z.B. mit Protokollanalysatoren über Mirror-Ports oder integrierte Analysesoftware)

    • Eingebaute Sicherheitsmechanismen (z.B. Passworte, Zugriffsrechte, geschützte Zugriffe,...)

     

    Sie wollen mehr wissen? Wir beraten Sie gerne. Kontaktieren Sie uns bitte unverbindlich per E-Mail, rufen Sie uns unter +43 27 42 / 319 15 0 an oder füllen Sie unser Kontaktformular aus.

     

    Letzte Änderungen: Jänner 2012

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